Aktuelles
Ziel der Planung war es, eine gut verknüpfte und dennoch eigenständige Figur für die Wohnbebauung zu schaffen. Die Baukörper entlang der Walsroder Str. nehmen durch einen kam mähnlichen Verbindungsbau im Erdgeschoss die städtebaulichen Kanten der umliegenden Bauten auf. Die Gebäudeselber stehen zueinander versetzt und bilden somit ein Spannungsfeld, welches unterschiedliche Durchblicke ermöglicht. Der Sockel schafft eine Schallbarriere zum Park sowie einen Filterbereich von der öffentlichen zur halböffentlichen Ebene.Im Erdgeschoss liegen zum Teil Gewerbeeinheiten, die Obergeschosse entsprechen dem Wohnungsmix und bieten verschieden große barrierefreie und roll stuhlgerechte Wohnungen, darunter Sozialwohnungen, Miet- und Eigentumswohnungen an. Der kombinierte Beton-Mauerwerksbau ist nach EnEV, E-Wärme G und KfW 55 ausgeführt.
Die Dachflächen sind extensiv begrünt und Teil des Systems der Regenwasserversickerung auf dem Grundstück. Die Häuser besitzen eine kompakte Gebäudehülle, deren Fassade durch eine Kombination aus Klinker, Putz und Holzelementen bespielt wird. Eine natürliche Belüftung der unbeheizten Tiefgarage und minimierte Leitungsführungen in den Wohnungen tragen zugleich zur Kostensenkung bei. Die nach Norden gerichteten Treppenhäuser und Eingangsbereiche sind als lichterfüllte große Erschließungszonen mit einem Luftraum bis zum Dach gebaut. Das Treppenhaus ermöglicht eine Geschoß übergreifende Kommunikation und Blickbeziehungen. Eine hohe Flexibilität und Umstrukturierung der Räume ist durch ein wirtschaftliches Achsraster möglich. Jeder Baukörper hat ein zentrales Treppenhaus mit Aufzug (ein barrierefreier Zugang ist von der Tiefgarage an gewährleistet). Die lichtdurchfluteten Wohnungen mit bodentiefen Fenstern zeichnen sich durch großzügige Wohn-Essbereiche und zugehörigen Loggien aus, die für mehr Privatsphäre zueinander versetzt sind. Im Außenbereich führen öffentliche Wege entlang der Ost-West-Achsen und der Nord-Süd-Achse, die weiterhin als Fußgänger- und Radwege die angrenzenden Straßen verbinden. Im nördlichen Abschnitt sind die Wege piazzaförmig ausgestaltet. Diese an den Verbindungsachsen zwischen den Gebäuden angeordneten Plätze laden zum Verweilen ein und können als Treffpunkt genutzt werden. Ziel ist die Schaffung kommunikationsfördernder Flächen und nutzbarer Außenräume. DieWohnbebauung verfügt über eine gute Verkehrsanbindung undNahversorgung.